Um Produkte individueller zu gestalten, müssen die meisten Formverpackungen farbig gestaltet werden. Für Verpackungen von Kosmetikprodukten des täglichen Bedarfs gibt es verschiedene Oberflächenbehandlungsverfahren. Im Folgenden werden einige gängige Verfahren der Kosmetikverpackungsindustrie vorgestellt, darunter Vakuumbeschichtung, Sprühen, Galvanisieren, Anodisieren, Spritzgießen und Farbänderung.
1. Definition des Vakuumbeschichtungsverfahrens
Vakuumbeschichtung bezeichnet im Wesentlichen Produkte, die unter einem hohen Vakuumgrad beschichtet werden müssen. Das zu beschichtende Substrat wird in einen Vakuumverdampfer eingebracht, und eine Vakuumpumpe erzeugt einen Druck von 1,3 × 10⁻² bis 1,3 × 10⁻³ Pa. Im Tiegel wird hochreiner Aluminiumdraht (Reinheit 99,99 %) bei einer Temperatur von 1200 °C bis 1400 °C erhitzt und verdampft. Die gasförmigen Aluminiumpartikel lagern sich auf der Oberfläche des sich bewegenden Substrats ab, und nach dem Abkühlen und Reduzieren entsteht eine durchgehende, glänzende Aluminiumschicht.
2. Eigenschaften des Vakuumbeschichtungsprozesses
Prozesskosten: Werkzeugkosten (keine), Stückkosten (mittel)
Geeignete Produktionsmenge: Einzelstück bis Großserie
Qualität: Hohe Qualität, hohe Helligkeit und Oberflächenschutzschicht
Geschwindigkeit: mittlere Produktionsgeschwindigkeit, 6 Stunden/Zyklus (einschließlich Lackierung)
3. Zusammensetzung des Vakuumbeschichtungsverfahrens
1. Galvanisierungsanlagen
Vakuumgalvanisierung ist das gängigste Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Metallen. Da keine Form benötigt wird, sind die Prozesskosten sehr gering. Zudem lassen sich mit Vakuumgalvanisierung naturgetreue Farben erzielen, sodass die Produktoberfläche den Effekt von eloxiertem Aluminium, Glanzchrom, Gold, Silber, Kupfer und Rotguss (einer Kupfer-Zinn-Legierung) erreichen kann. Auch die Oberfläche von preiswerten Materialien (wie z. B. ABS) kann durch Vakuumgalvanisierung kostengünstig in eine Metalloberfläche verwandelt werden. Die Oberfläche des vakuumgalvanisierten Werkstücks muss trocken und glatt sein, da sonst das Oberflächenergebnis stark beeinträchtigt wird.
2. Anwendbare Materialien
Metallische Werkstoffe können Gold, Silber, Kupfer, Zink, Chrom, Aluminium usw. sein, wobei Aluminium am häufigsten verwendet wird. Auch Kunststoffe wie ABS usw. eignen sich.
4. Prozessablaufreferenz
Nehmen wir ein Kunststoffteil als Beispiel: Zuerst wird das Werkstück grundiert, anschließend erfolgt die Galvanisierung. Da es sich um Kunststoff handelt, können beim Spritzgießen Luftblasen und organische Gase zurückbleiben, und beim Lagern wird Luftfeuchtigkeit aufgenommen. Da die Kunststoffoberfläche zudem nicht ausreichend eben ist, ist die Oberfläche nach der direkten Galvanisierung uneben, der Glanz gering, die Metalloptik unzureichend, und es können Blasen, Unebenheiten und andere unerwünschte Eigenschaften auftreten. Durch das Grundieren entsteht eine glatte und ebene Oberfläche, und die im Kunststoff vorhandenen Blasen und Unebenheiten werden beseitigt, sodass die Wirkung der Galvanisierung optimal zur Geltung kommt.
5.Anwendung in der Kosmetikverpackungsindustrie
Die Vakuumbeschichtung findet vielfältige Anwendung in der Kosmetikverpackungsindustrie, beispielsweise bei äußeren Komponenten von Lippenstifthülsen, äußeren Komponenten von Pumpenköpfen, Glasflaschen, äußeren Komponenten von Flaschenverschlüssen usw.
Veröffentlichungsdatum: 24. Februar 2025
